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BergBox. Aha.

Wer und was ist BergBox?

Wie so viele tolle Ideen startet auch diese Geschichte mit einem Bier. Nicht mit einem einheimischen. Nicht so fein. Auf jeden Fall nicht diese lokale Attitüde, wie wir das Bier in der BergBox vertreiben können. Aber es war ein Bier. Wir sinnierten über den Zeitgeist und hinterfragten die Gewohnheitsmuster unserer Gesellschaft.

Und deren Auswirkung: Umweltverschmutzung, Hunger, Klimaerwärmung, Wasserknappheit. Nichts Neues. Die Welt steckt in Schwierigkeiten. Gerade hier bei uns schmerzt der Blick auf den Gletscherschwund sehr. Der Klimawandel ist real und nicht mehr wegzudiskutieren. Auch die Plastikthematik und seine Tonnen von Überresten, welche sich auf dem gesamten Planeten verteilen, sorgt für Bauchschmerzen. 

Zwischen Wiesen, Gärten, Kühen, Bauern und Städtern.

Wie und wo wollen und können wir helfen?

 

Wir entschieden uns, Verantwortung übernehmen zu wollen. Wir entschieden uns, aktiv zu werden. Nachhaltig – für eine mögliche Veränderung. Wir wollen unseren Beitrag leisten. Wir wollen Antworten auf diese Fragen liefern. Wir wollen Optionen schaffen und nicht nur auf Probleme hinweisen. Wir wollen Lösungen. Die Probleme sind ja längst bekannt. Aber wo und wie?

 

Die BergBox soll eine Wahlmöglichkeit bieten – eine Alternative – zu unbedachten Gewohnheitsmustern. Alternativen animieren generell zum Hinterfragen von bestehenden Denk- und Gewohnheitsmuster. Und helfen, sie zu brechen. BergBox ermöglicht neue Wege. Der Fokus gilt in einer ersten Phase dem Konsumverhalten im Bereich der Lebensmittelversorgung.

 

Das Bier, mit welchem wir an diesem Abend anstiessen, war weder lokal, noch gut. In die Kiste packen wir nur lokale sowie regionale Produkte. Der Fokus gilt dem Ober- und Mittelwallis. Die Produzenten kennen wir persönlich und frequentieren sie wöchentlich. Die BergBox minimiert Transportwege drastisch und bringt dir trotzdem, oder gerade deswegen, leckere Delikatessen in deine Stube. Delikatessen von hier. Delikatessen von unsereins. 

 

Wir bieten Alternativen zu Transporten von Tomaten und Trauben durch die gesamte Schweiz oder gar um den halben Erdball. Unser Anspruch ist es, deinen Salat am Mittwochmorgen zu ernten und ihn dir am späten Nachmittag in der Box zu übergeben.

 

Frisch – wann immer möglich. Echt.
Es profitierst nicht nur du, sondern auch der Produzent.

 

Seien wir die Veränderung, die wir in der Welt sehen möchten (Gandhi). Darum: Schluss mit Foodwaste. Schluss mit unnötiger Verpackung. Der Lösungsansatz heisst Kreislaufsystem. Was organisch wächst und übrig bleibt, soll Mutter Natur zurückgegeben werden. Logisch.

Verpackungsmaterial wird auf das Minimum – jedoch reduziert auf die gesetzlich vorgeschriebenen Normen. Die Box zirkuliert. Kreislauf. Logisch.

Pathetisch ausgedrückt, soll die Obstkiste der BergBox einen ersten Beitrag zur Rettung der Erde leisten. Vielleicht nur ein kleiner. Vielleicht ein sehr kleiner. Aber immerhin. 

Wir sind BergBox: der Hof, der Bauer, seine Werte, seine Produkte, du und ich.
Es ist Zeit. Zeit für Veränderung.

 

Es braucht eine Veränderung –

es braucht Eigenverantwortung.

Wohin des Weges?

  
BergBox ist fokussiert im deutschsprachigen Wallis tätig. Wir wollen die Waren aus deiner Nähe zu dir bringen. Wir erzählen dir die Geschichte hinter den Produkten – vielfach auf nachhaltige Werte bauend. Grundsätzlich geht es bis zur
kantonalen Grenze. Sowohl im Einkauf, wie im Vertrieb.

Nur im Wallis.

Patriotismus? Nein. Ganz nach dem Vorsatz “vor der eigenen Türe kehren” können wir hier reichlich viel bewirken.

Rechnet sich das? Es stellt sich die Frage für wen. Für soziale Institution wie das Atelier Manus? Ja. Profitieren diese doch von Aufträgen und beschäftigen so ihre Mitarbeiter mit einer Beeinträchtigung. Menschen, die genauso zu unserer Gesellschaft gehören, wie du und ich. Rechnet es sich für die Umwelt? Ja. Werden doch Spargeln weder aus Mexiko noch Kiwis aus Neuseeland eingeflogen oder über die Ozeane dieser Welt verschifft. Rechnet es sich für dich als Kunde? Ja! Rechnest du die Vollkosten – dann auf jeden Fall. Der Transport auf die einzelnen Märkte und die Zeit, welche du investieren würdest, um äquivalente Produkte zu erhalten, entfällt. Die Verpackung (ob Glas oder Eierschachtel) wird von uns zurückgenommen und landen so nicht in deinem gebührenpflichtigen Müll. Und die Qualität ist eben von hier. Falls du nicht nur die ökonomische sondern auch die sozialen und ökologischen Bilanzen mit einrechnest, dann sind alle Gewinner. Für den Produzenten? Ja. Sofern genügend Kunden bei BergBox mitmachen. So können deren Mitarbeiter – ob nun beim örtlichen Bäcker oder beim Biobauer um die Ecke – entsprechend entlöhnt werden. Erkennst du den Sinn, den Kreislauf und das grosse Ganze hier in unserem Mikrokosmos? Und bleibt etwas übrig, dann lass es uns an diejenigen geben, die sich die BergBox nicht wöchentlich leisten können.